Kopfzeile

Inhalt

An 16 ausgewählten Orten in der Stadt Sursee wird dieses Jahr eine naturnahe Umgebung sichtbar gemacht. Die Umweltkommission der Stadt Sursee lädt die Bevölkerung ein, diese Orte zu besuchen. Lassen Sie sich inspirieren. Ganz nach dem Motto «Keine Fläche zu klein, ein Trittstein für die Biodiversität zu sein». Die Besichtigung kann individuell bis Ende Oktober 2021 erfolgen.

Rundgang naturnahe Umgebung bis Ende Oktober

An 16 ausgewählten Orten in der Stadt Surse ist eine naturnahe Umgebung sichtbar und spürbar. Wir laden Sie ein, diese Orte zu besuchen. Lassen Sie sich inspirieren. Ganz nach dem Motto «Keine Fläche zu klein, ein Trittstein für die Biodiversität zu sein». Die Besichtigung kann individuell bis Ende Oktober 2021 erfolgen. Bitte betreten Sie die Privatgärten und auch die Pflanzenflächen und Wiesen in den öffentlichen Anlagen nicht. Pflanzen und Früchte dürfen nicht gepflückt werden.

Flyer zum Rundgang
Schilder der 16 Standorte

Persönlich eine naturnahe Umgebung gestalten

Eine naturnah gestaltete Umgebung bringt nicht nur Vielfalt in den Siedlungsraum, sie regt auch die Kreativität an und ermöglicht das Wahrnehmen von Kreisläufen. Grünflächen in unseren Siedlungen sind auch Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere: Sie dienen als Trittsteine zur Verbreitung, als Nahrungsgrundlage, Versteckmöglichkeiten und Nistplatz. Entsprechend wichtig sind diese Flächen für den Erhalt der Biodiversität. Oft braucht es nicht viel für eine naturnahe Umgebung. Hier einige Beispiele:

Durchlässiger Boden

Durchlässiger Boden

Unversiegelter und natürlich gewachsener Boden bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Er kann zusätzlich seine Funktionen als Filter und Puffer wahrnehmen im Gegensatz zu asphaltierten oder betonierten Böden. Schaffen Sie Lebensraum durch Entsiegelung. Bewahren Sie unversiegelte Böden

Offene Grenzen

Offene Grenzen

Je nach Tierarten (Igel, Frosch, Blindschleiche...) wird der Zugang zum nächsten naturnahen Rückzugsort durch Hindernisse wie Mauern, Strassen, Zäune erschwert oder verunmöglicht. Öffnen Sie Ihren Garten für die Natur

Ungestörte Bereiche

Ungestörte Bereiche

Räume im Siedlungsraum werden von Menschen vielfältig genutzt. Ungestörte Rückzugsbereiche, welche wenig begangen und extensiv gepflegt werden sowie wenig lärm- und kunstlichtbelastet sind, haben für Tiere und Pflanzen einen besonderen Wert. Belassen Sie ruhige Winkel in Ihrem Garten.

Vielfalt

Vielfalt

Innerhalb eines Raumes bieten Strukturelemente wie Ast- und Steinhaufen, Krautsaum und Hecken für Tiere und Pflanzen Unterschlupf, Lebensraum und Vernetzung. Sie bieten auch für den Menschen Abwechslung. Je mehr verschiedene Strukturen Sie anbieten, desto mehr Arten fühlen sich in Ihrem Garten wohl.

Einheimisch und Standortgerecht

Einheimisch und Standortgerecht

Im Gegensatz zu exotischen Pflanzen bieten einheimische Pflanzen den Tieren Nahrung und helfen deren Überleben zu sichern. Auf gebietsfremde invasive Neophyten sollte im Garten auf jeden Fall verzichtet werden, da sie eine Konkurrenz heimischer Arten darstellen. Pflanzen Sie einheimische Pflanzen.

Vielfalt

Weniger ist mehr

Mit Gartengeräten wie Sense, Gartenschere, Besen und Rechen ist eine tier- und umweltfreundliche schonende Bewirtschaftung möglich. Der Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger schont Natur und Umwelt. Kellertreppen, Schächte, ungerichtete Leuchtquellen und Glasfassaden sind oft Tierfallen und können effektiv entschärft werden.

Interessante Links zum Thema

Durchlässige Böden 
Boden: www.umweltberatung-luzern.ch
Schutz des Bodens: www.umweltberatung-luzern.ch
Für Kinder: www.bodenreise.ch

Offene Grenzen
Igel: www.stadtwildtiere.ch
Stadtwildtiere: luzern.stadtwildtiere.ch
Tiere rund ums Haus: www.bauen-tiere.ch

Ungestörte Bereiche
Natur ums Haus: www.birdlife.ch
Amphibienschutz vor der Haustür: www.unine.ch
Unterschlupf für Echsen: www.unine.ch

Vielfalt
Vogelfreundlicher Garten: www.vogelwarte.ch
Fledermausschutz: www.fledermaus.info
Naschgarten: www.umweltberatung-luzern.ch
Natur ums Haus: www.birdlife.ch

Einheimisch und standortgerecht 
Wildsträucher: ww.umweltberatung-luzern.ch
Einheimische Wildpflanzen für den Garten: www.floretia.ch
Naturgarten: www.naturimgarten.ch
Blumenwiese: www.umweltberatung-luzern.ch
Blumenrasen: www.umweltberatung-luzern.ch

Weniger ist mehr
Kleintierfreundliche Grünflächenpflege: www.umweltberatung-luzern.ch
Wildbienen: www.igwildebiene.ch
Schmetterlinge im Garten: www.umweltberatung-luzern.ch
Bio- und Naturgarten: www.bioterra.ch
Umweltschonende Beleuchtung: www.darksky.ch

Wildsträucheraktion

Die Umweltkommission der Stadt Sursee setzt sich für mehr Natur in Sursee ein. Einwohnerinnen und Einwohner von Sursee können deshalb kostenlos ausgewählte, einheimische Wildsträucher beziehen. Pro Person maximal drei Wildsträucher und pro Haushalt maximal eine Bestellung. Der Vorrat ist begrenzt «Es hed solangs hed». Falls Sie die Pflanzen nicht kenne, ist das kein Problem. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Vielleicht hilft Ihnen auch ein kurzes Portrait mit Beschreibung und Fotos. Die genauen Beschreibungen der Wildsträucher finden Sie in der Stichwort-Broschüre «Wildsträucher».

Bestelltalon für Wildsträucher

Zugehörige Objekte

Name Download
Name Leitung Telefon
Umweltkommission