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Die Unicef hat der Stadt Sursee am 17. Januar 2019 das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» verliehen. Vorgängig hat die Stadt im Jahr 2017 die Standortbestimmung durchgeführt. Als die Ergebnisse vorlagen, wurden mittels partizipativem Prozess die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erhoben und ein entsprechender Mass­nahmen­katalog für die Jahre 2019 bis 2022 erarbeitet. Im September 2018 erfolgte die Evaluation durch die Unicef. Im Oktober 2018 begutachtete die Jury die Ergebnisse.

Die UN-Kinderrechtskonvention legt die Rechte der Kinder fest. Sie ist das erfolgreichste und am häufigsten ratifizierte völkerrechtliche Übereinkommen. Die Schweiz ist ihr im Jahr 1997 beigetreten. Gemäss dieser Konvention haben Kinder, definiert als bis 18-Jährige, ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Die Unicef-Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» hat zum Ziel, die Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene zu unter­stützen. Sie fördert gezielt Prozesse, um die Kinderfreundlichkeit zu steigern und ermög­licht es Schweizer Gemeinden erstmals, eine Standortbestimmung zu diesem Thema durchzuführen.

Die Stadt ist sich der eingegangenen Verpflichtung bewusst und geht mit dem not­wendigen Engagement an die Umsetzung des Massnahmenkatalogs. Innerhalb der Verwaltung ist der Fachbereich Gesellschaft zuständig.

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