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Geburt

Zuständiger Bereich: Dienste
Zuständiger Sachbereich: Zivilstandsamt - Regionales Zivilstandsamt Sursee

Findet eine Geburt im Zivilstandskreis Sursee statt, so ist das Regionale Zivilstandsamt Sursee für die Eintragung der Geburt zuständig.

Kommt das Kind zu Hause zur Welt, so ist die Geburt innert 3 Tagen durch die Eltern gemeinsam mittels Geburtsanzeige anzumelden.

Wird Ihr Kind im Spital geboren, meldet die Spitalverwaltung die Geburt direkt.

Wir benötigen zur Registrierung der Geburt folgende Dokumente:

Schweizerische Eltern, miteinander verheiratet
  • Familienbüchlein oder Familienausweis
  • Hat ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit zusätzlich Pass und Ausländerausweis

Ausländische Eltern, miteinander verheiratet

  • Eheschein (internationales Formular oder mit offizieller Übersetzung, Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate)
  • Geburtsscheine beider Eltern (internationales Formular oder mit offizieller Übersetzung, Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate)
  • Pässe (Staatsangehörigkeitsnachweise) beider Eltern
  • Ausländerausweise beider Eltern bzw. Bestätigung über pendentes Asylverfahren
ACHTUNG: Vor der Dokumentenbeschaffung im Ausland bitte immer mit dem Zivilstandsamt Kontakt aufnehmen. Für gewisse Staaten bestehen zusätzliche Anforderungen an die Papiere!

Ausländische Urkunden, die nicht in einer schweizerischen Amtssprache abgefasst sind, müssen zusammen mit einer beglaubigten deutschen, französischen oder italienischen Übersetzung eingereicht werden.

Schweizerische Mutter, nicht verheiratet

  • Kopie der Bestätigung einer Kindesanerkennung, sofern der Vater das Kind vorgeburtlich anerkannt hat

Ausländische Mutter, nicht verheiratet

  • Bestätigung der aktuellen Personendaten, wenn Ihre Daten im informatisierten Standesregister abrufbar sind (das Zivilstandsamt gibt Ihnen diesbezüglich gerne Auskunft)
  • Pass (Staatsangehörigkeitsnachweis)
  • Ausländerausweis bzw. Bestätigung über pendentes Asylverfahren
  • Kopie der Bestätigung einer Kindesanerkennung, sofern der Vater das Kind vorgeburtlich anerkannt hat, zusätzlich für den Vater: Pass und Ausländerausweis
ACHTUNG: Vor der Dokumentenbeschaffung im Ausland bitte immer mit dem Zivilstandsamt Kontakt aufnehmen. Für gewisse Staaten bestehen zusätzliche Anforderungen an die Papiere!

Ausländische Urkunden, die nicht in einer schweizerischen Amtssprache abgefasst sind, müssen zusammen mit einer beglaubigten deutschen, französischen oder italienischen Übersetzung eingereicht werden.

Sind Ihre Daten nicht im informatisierten Standesregister abrufbar, müssen zusätzlich folgende Dokumente eingereicht werden:
  • Vollständige Geburtsurkunde mit Elternnamen, ausgestellt am Geburtsort (internationales Formular oder mit offizieller Übersetzung, Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate)
  • Nachweis des Zivilstandes (Ledigkeitsbescheinigung oder rechtskräftiges Scheidungsurteil oder Todesschein des letzten Ehegatten, internationales Formular oder mit offizieller Übersetzung, Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate)

Familienname und Bürgerrecht des Kindes – neue Regelung ab 01.07.2014


Kinder verheirateter Eltern (Art. 270 ZGB / Art. 37 ZStV)

Tragen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, entscheiden sie sich vor der Eheschliessung oder bei der Anmeldung Geburt des ersten Kindes, welchen der beiden Ledignamen das Kind tragen soll. Sofern sie sich bereits vor der Eheschliessung entschieden haben, können sie innerhalb eines Jahres nach der Geburt des ersten Kindes ihren Entscheid ein einziges Mal ändern.

Besteht ein gemeinsamer Familienname, dann trägt das Kind ebenfalls den gemeinsamen Familiennamen.

Die Kinder erhalten die Bürgerrechte des Elternteils, auf dem der Familienname basiert (Art. 271 ZGB).


Kinder nicht verheirateter Eltern (Art. 270a ZGB / Art. 37a ZStV)

Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und steht die elterliche Sorge bei der Geburt des ersten Kindes nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind dessen Ledignamen. In der Regel ist dies der Ledigname der Mutter.

(Art. 298a Abs. 5, 298b Abs. 4 oder 298c ZGB)

Haben die Eltern bei der Geburt des ersten Kindes die elterliche Sorge gemeinsam (durch vorgängige schriftliche Erklärung beim Zivilstandsamt im Zusammenhang mit der Kindesanerkennung oder bei der KESB), so erklären sie mit der Geburtsmeldung (Namensblatt) schriftlich gegenüber der Zivilstandsbeamtin oder dem Zivilstandsbeamten, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.

Ist es nicht das erste gemeinsame Kind der nicht miteinander verheirateten Eltern und wurde es bereits vorgeburtlich vom Vater anerkannt, so erhält es unabhängig von der Zuweisung der elterlichen Sorge den Ledignamen des Elternteils, den die anderen gemeinsamen Kinder dieser Eltern gestützt auf Art. 270a ZGB tragen.

Das Kind erhält die Bürgerrechte des Elternteils, dessen Namen es trägt (Art. 271 ZGB).


Hinweis

Nach der Anmeldung der Geburt werden wir das Kind im Familienbüchlein eintragen bzw. Sie erhalten einen aktualisierten Familienausweis.

Kinder werden vom Zivilstandsamt Sursee nur in die schweizerischen Familienbüchlein eingetragen. Sind die Eltern im Besitz eines ausländischen Familienbüchleins, so ist das entsprechende Konsulat zuständig.

Die Adressen der ausländischen Vertretungen in der Schweiz: Vertretungen
Falls Sie kein Familienbüchlein besitzen, können sie jederzeit einen Geburtsschein (schweizerisch oder international) bei uns bestellen.

Online-Dienste

Mit der Nutzung des Internet-Angebotes der Stadt Sursee anerkennen Sie die Nutzungsbedingungen. Der Schutz Ihrer Persönlichkeit ist uns wichtig. Aus diesem Grund werden die Daten verschlüsselt übermittelt.

Name Online Laden
Zivilstandsamt - Geburts-Meldeschein   (pdf, 77.6 kB)
Zivilstandsamt - Geburtsurkunde bestellen  
Zivilstandsamt - Hilfsformular Namensbestimmung   (pdf, 864.7 kB)


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